Einführung

Parkübersicht

Der Hitachi-Küstenpark befindet sich auf einer Ansammlung von Sanddünen im Küstengebiet Kashimanada. Die Sanddünen wurden von Nordostwinden geformt, die vom Kuji-Fluss her wehen. Der Abschnitt des Pazifischen Ozeans, in dessen Nähe sich der Park befindet, verfügt über warme wie kalte Strömungen, die ein Zusammenspiel von Pflanzen und Vegetation ermöglichen, wie man sie im nördlichen und südlichen Klima vorfindet. Der Park bietet das ganze Jahr über eine vielseitige Auswahl an Blumen und viele weitere unterhaltsame Attraktionen, darunter etwa der Vergnügungspark im Lustgarten, eine 8 Hektar große Grünfläche namens „Daisogen“ sowie der „Rinkan Athletic Plaza“ und den Grillplatz. Hier stehen Sport und Freizeit im Vordergrund. Dieses populäre Reiseziel ist nur einen Kurztrip von Tokio entfernt.

Parkgeschichte

„Miharashi no Oka“ ist eine malerische Hügelgegend, die sich ideal zum Bestaunen von Baby Blue Eyes im Frühling und Zypressen im Herbst eignet. Heutzutage bietet dieses Gebiet seinen Besuchern eine spektakuläre Auswahl an herrlichen Blumen – vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs war es jedoch ein japanischer Militärflugplatz, der unter dem Namen „Mitohigashi“ bekannt war. Nach Kriegsende wurde das Areal vom US-Militär als Luftschießplatz genutzt. Obwohl es sich um eine Ausbildungs- und Übungsanlage handelte, gab es zahlreiche Anwohner in der Nähe. Das führte dazu, dass es bei Luftbombardementübungen und ähnlichen Manövern zu zahlreichen Zwischenfällen kam, die zum Teil auch Tote forderten. Ergebnis dieser tragischen Unfälle war eine aktive Bewegung der Einwohner, das Gebiet wieder in die Obhut der lokalen Regierung zurückzugeben. Im März 1973 wurde das Land schließlich wieder ins Eigentum Japans übertragen. Danach setzten die Einheimischen sich dafür ein, das Gebiet in einen Friedenspark zu verwandeln, was zur Errichtung des Hitachi-Küstenparks führte. Die einst durch Bomben und Kugeln geschändete Landschaft präsentiert sich nun als vollkommen verwandelter, blumenbedeckter Hügelpark.

Naturschutz

Die Vegetation ändert sich, je weiter sie sich von der Küste ins Inland erstreckt. An den Sanddünen wächst eine Vielzahl von Strandpflanzen. Entlang des Strandes hat sich außerdem ein Tal gebildet, in dem sich eine Quelle und sumpfige Wiesen befinden. Hier arbeiten engagierte Freiwillige zusammen, um die Naturlandschaft und das Ökosystem des Parks aufrechtzuerhalten.

Park Partners

Wir arbeiten mit zahlreichen anderen lokalen Einrichtungen zusammen, um einen Platz zum Lernen und für viele weitere Aktivitäten bieten zu können. Dies ist ein wichtiger Aspekt des Parks. Um dieses Zusammenwirken zu erleichtern, wurde 1999 die Freiwilligengruppe „Park Partners“ gegründet, die den Park mitverwaltet. In diesem Rahmen arbeiten derzeit knapp 450 Freiwillige in 15 verschiedenen Organisationen.